Kampfsport, Gesundheit und Wehwehchen

AusredenIch kriege fast schon körperliche Schmerzen, wenn ich 20jährige „Kampfsportler“ höre, die über ihre Gesundheit und die Zipperlein klagen und dann lamentieren, man könne ja nichts machen, denn der Arzt würde nichts finden. Teenies, die jammern wie rheumatische 70-jährige und sich, sobald es anstrengend wird, in Verletzungsausreden retten und auf die Bank schleppen. Von dort aber schlaue Ratschläge geben und sofort dabei sind, wenn es an spaßigere Themen geht. Wer ernsthaft verletzt ist, hat beim Training nichts zu suchen. Oder er beißt die Zähne zusammen, macht mit und hält die Klappe.
Alles andere sind Ausreden, um entweder nicht oder nur eingeschränkt zu trainieren. Einen angeblichen ärztlichen Befund als gottgegebene Weisheit zu präsentieren, an der man nichts machen kann, ist Faulheit oder Dummheit, meist eine Kombination aus beidem.

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Alles dreht sich, nix bewegt sich

KreiselDa habe ich den Salat. Kaum fängt das Training nach der überlangen Sommerpause wieder an, haut es mich weg. Drehschwindel. Und das auch noch auf einer Dienstreise, mitten in einer Pressekonferenz in Waiblingen bei Stuttgart. Peinlich. Und nervig. Statt Mittwochabend wieder zu Hause zu sein, liege ich bis Freitag im Krankenhaus.

An Training ist erstmal nicht zu denken. Wenigstens bis Montag, aber wahrscheinlich noch bis zum Wochenende. Cortison als einzige Behandlungsmethode. Hoffentlich werde ich wenigstens bis zum nächsten Wochenende wieder fit, denn da lockt das lang ersehnte Kobudo-Seminar in Nordhausen mit und von Frank Pelny …